13. Tag Le Puy-en-Velay – Sauges 51 km – 13 km Schussfahrt

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Kein Tag wie jeder andere! Am Vorabend gab es ein Abendessen fuer Pilger – alles in der 12 €-Spende drin – mit Linsensuppe – eine Spezialitaet der Region – Brot, Kaese, Quarkcreme, Wein und Wasser – einfach, aber ausreichend. P1020204.JPG Es war schon eine illustre Gesellschaft aus verschiedenen Nationen, siehe Bild. Die Nacht im Gemeinschaftsschlafsaal war durchaus zu ertragen, jeder hattte eine Kabine mit Vorhang.

Das Fruestueck in gleicher Runde war der Auftackt zum Besuch der Pilgermesse im Dom gleich nebenan, einer beeindruckenden dreischiffigen romanischen Basilika aus dem 12. Jhd. Die Messe wurde wenigstens zum Teil in deutsch, franzoesisch und englisch gelesen. P1020206.JPG Sehr beeindruckend die anschliessende Segnung der Pilger auf dem Jakobsweg. Le Puy ist naemlich einer der klassischen Startorte, der Beginn der Via Podiensis. Unter dem Standbild des Saint Jaques gab uns der Priester den Segen in deutsch, franzoesisch, englisch, italienisch, portugisisch und tscheschisch, diese Nationen waren unter den 15 Pilgern vertreten und noch eine Australierin und eine Kanadierin dazu. Jetzt kann eigentlich nichts mehr schief gehen!

P1020207.JPG Nach Studium der Karte und ausgiebiger Rescherche bei Google Earth war klar, dass der heutge Tag die erste wirklich Bewaehrungsprobe darstellen wuerde. Aus dem Tal der Loire nach Westen ging es nur bergauf. Mit ca. 1140 hm war ich zum ersten mal auf dem Brocken. Danach gab es eine unvorstellbare Abfahrt ueber 13 km und rund 500 Hoehenmetern. P1020214.JPG Da heisst es einfach Trikot zuknoepfen, Bremsen schonen, die 70 km Begrenzung ignorieren und darauf hoffen, dass es keinen Rollsplitt gibt. (Bin nicht ueber 54 km/h gekommen, der innere Schweinehund und die Rollsplittwarnschlilder haben das Schlimmste verhuetet)!

P1020226.JPG Das war die Wasserscheide zum Tal der Allier. Danach ging es noch mal auf den Brocken. Das weitere sollen die Bilder erzaehlen. Uebernachten werde ich in Sauges, der Stadt der Wilden Bestie!

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Helmut in der Presse

Unter ‚Presseartikel‚ habe ich den ersten solchen mal abgelegt. Es ist der Böhme-Zeitungs-Artikel über Papas Abschied aus Munster.

Florian

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12. Tag Retournac – Le Puy en Velay – 47 km – 999 km auf dem Tacho

P1020175.JPG Nach dem Erlebnis in der Kueche (siehe 11. Tag), waren zunaechst mal ein paar kleinere Steigungen angesagt. Auf eines kann man sich verlassen, das ist die Michelinkarte. Wenn da die Strassen gruen markiert sind, dann geht es mit Sicherheit bergauf. Hier gibt es viele gruene Markierungen. P1020181.JPG Wenn man aber mit 8 km/h eine Stunde  gegen den Berg tritt, anschliessend mit 42 km/h ins Tal braust, dann kommt man nur auf einen Stundenschnitt von 25 km/h, wenn man noch nichts vom harmonischen Mittel gehoert hat!

Der Knaller kam 10 km vor Le Puy: Umleitung, ausdruecklich auch fuehr Radfahrer. Die hat mir das Vergnuegen beschert, mal kurz 450 Hoehenmeter zu machen. Da kommt man schon ins Schwitzen, die Bruehe brennt in den Augen, die Nase lauft, alles im kleinsten Gang und ich traue mich nicht, die Haende vom Lenker zu nehmen, weil dass unweigerlich absteigen und den Rest Schieben bedeutet. Oben gab es einen Kilometerstein mit der Hoehenangabe 840 m, und das war noch nicht ganz oben. Die Abfahrt hat Bremsen gekostet, war mir einfach zu viel Rollsplitt auf der Strecke.

P1020194.JPG P1020191.JPG Le Puy, Startpunkt der Via Podiensis, der Weg bis zu den Pyrinaeen, habe ich sicher erreicht, von anderen Pilgern habe ich eine Empfehlung fuer eine Herberge erhalten. In einem grossen Saal sind Kabinen mit einem Vorhang abgeteilt. Fuer jeden ein Bett, einen Stuhl und einen Tisch. Abendessen gibt es um 19:30 Uhr (Suppe) und morgen frueh Fruehstueck – alles umsonst, man erwartet nur eine Spende, so etwa 12 €. Um 07:00 Uhr ist dann Pilgermesse, schaun wir mal.

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11. Tag St Etienne – Retournac (Loire) 68 km – Schwund ist ueberall

P1020164.JPG Zunachst mal eine Erklaerung dazu, dass die Strecke zwischen Chalon und Etienne fehlt. Im habe fuer 26 € den Zug genommen. Das hatte ich bereits eingeplant und es war ein weiser Entschluss. Mit kalkulierten 75 km am Tag wuerde ich leicht bis zum Ziel kommen. Die sind hier in den Huegeln nicht zu halten, wenigstens nicht durch mich. Ausserdem will ich pilgern und fahre nicht die Tour de France.

Gut zwei Stunden hat der Zug bis St. Etienne, ihr wisst schon, die Stadt mit der guten Fussballmannschaft, gebraucht und mir 600 Hoehenmeter gebracht. Es gab kleine Zwischenfaelle. Beim Aufhaengen des Fahrrades im Zug ist zunaechst die spanische Flagge abgebrochen, hoffenlich kein schlechtes Zeichen fur die Torros. Spaeter habe ich bemerkt, dass bei dieser Aktion auch der Schluessel vom Rahmenschloss abgebrochen ist.
Die Flagge habe ich mit Tape und Kabelbinder gerichtet und ABUS hat weitere Umsatzsteigerungen zu verzeichnen! Dass mir am Vortag irgendwann der Regenueberzug vom Helm weggeflogen ist, ist schon schade. Werde bei Regen einfach die Luftschlitze im Helm zutapen! Den groesten Fauxpas habe ich mir aber im Tourismusbuero in Etienne erlaubt. Dort liegt immer noch mein Radwanderfuehrer Frankreich. Gott sei dank habe ich den Weg auf meinen Michelin Karten 1:200 000 markiert. Ich werde mich nicht verfahren.

P1020165.JPGDas Schwierigste am Tag war es, aus St. Etienn herauszufinden. Danach ging es erst im Schuss ins Tal der Loire, hier malerisch „Gorges de la Loire“ genannt. Mit etas Glueck und der Hilfe einer netten Dame im Office de Tourisme habe ich ein guenstiges Hotel in Retournac gefunden. (Man braucht schon eine gute Karte oder Google Earth, um das zu finden). Auf dem Weg dahin habe ich den ersten Eindruck von der Strecke geonnen: Die letzten 15 km vor dem Ziel bestanden aus 12 km bestaendiger, wenn auch nicht allzu heftiger Steigung, im Schuss und nach 3 km war die gewonnene Hoehe dahin.

Das 1-Stern Hotel war bescheiden, Zimmer sauber, Dusche und WC uebern Flur und das Essen – Kebab mit Garnitur – hat geschmeckt. Zweifel sind mir erst gekommen, als mir heute morgen in der Kueche ein kleines schwarzes Etwas von ca. 15 cm Laenge – Schwanz nicht mitgerechnet – zwischen den Fuessen durchflitzte!

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10. Tag Dole – Chalon sur Saône – 79 km – mein Wetter

Die Jugendherberge habe ich um 06:45 Uhr verlassen – die war noch wie tot. Vom fruehen Aufstehen scheinen die Franzosen nichts zu halten. Zwei Haeuser weiter habe ich aber einen Baekerei gefunden und ein „Petit Déjeuner “ bekommen. Damit war die Herrlichkeit des Tages zunaecht einmal vorbei. Fuer zweieinhalb Stunden hat es aus Eimern gegossen – mein Wetter! Die ganze Strecke war ich auf der Nationalstrasse 73 unterwegs – kein Seitenstreifen und nur LKW’s. Nach 35 km bin ich dann auf Nebenstrassen gefluechtet, habe gepicknickt,P1020163.JPG habe mir bereits eine Karte fuer die Bahn gekauft (ich will den Grossraum Lyon vermeiden, ausserdem bringt es mich meinem Ziel naeher und die Klassiker Cluny und Taizé koennen warten) und ein Hotel in der Naehe des Bahnhofs gefunden. Jetz sitze ich im „Info Room“, einem Internetraum der Stadt fuer Schueler, Studenten und Rentner. Ich habe mich als Pensionaer geautet und Tippe zum Billigtarief. Wenn alles klappt, geht es morgen in die Berwelt des Massiv Central.

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9. Tag Baume les Dames – Dole – 105 km Schutzengel – wo bist du?

P1020133.JPGMadame Blanchon ist natuerlich nicht der Schutengel. Md Blanchon fuehrt ein Gîte de France in Baume les Dames an der Doubs. Ich war der einzige Gast und sie hat mich mit muetterlicher Fuersorge verwoehnt. Neben einem grossen, warmen Zimmer, ich konnte Sachen auswaschen und trocknen, war das Fruehstueck fuer franzoesische Verhaeltnisse sensationell. Neben Weisbrot, Butter und Marmelade gab es Schinken, Wurst und Kaese satt! Und die drei Flaschen Bier vom Abend vorher hat sie mir nicht in Rechnung gestellt!

Kurz vor 08:00 Uhr bin ich wieder aufgebrochen und dem R6 entlang der Doubs gefolgt, die hier ueberwiegend mit dem Rhein-Rohne-Kanal identisch ist.P1020135.JPG Nach dem die morgentliche Kuehle der Sonne gewichen war, konnte ich wieder die Sonnenbrille herausholen. P1020140.JPG Der R6 ist als Fernwanderweg vom Atlantik bis ins Baltikum ausgeschildert. Entlang der Doubs ist die Beschilderung vorbildlich. Irgendwann habe ich dann auch gesehen, dass der Kanal auch einen anderen Sinn als als Angelrevier hat. An einer der ungezaehlten Schleusen wurde ein Urlauberschiff geschleust. P1020156.JPG Eine Schweizer Familie befaehrt mit dem umgebauten Lastkahn die Kanaele Europas.  Einen kleinen Eindruck von der Romantik der Kanallandschft kann vielleicht das Bild einer Allee beiderseits des Kanales vor Dole vermitteln. P1020161.JPG Uralte Ulmen saemen die Ufer. Am Nachmittag begann es richtig zu stuermen – Mistral, es kuendigte sich ein Wetter an. Manna fiel vom Himmel und ich habe es in Form von Wallnuessen aufgehoben! Die schmecken echt lecker und frischer geht es nicht.

P1020147.JPG Pilgermaesig war der Halt in Besançon der Hoehepunkt des Tages. Die Kathedrale ist ein beeindruckendes Bauwerk aus dem 11. Jahrhundert in romanischem Stil errichtet, mit zwei Tuermen ohne Spitzen, wie man sie in Frankreich oeffters sieht.  Den Stempel habe ich im Buro de Tourisme erhalten. Eine junge Praktikantin mit eindeutig saechsischem Akzent war so net.

Das mit dem Schutzengel muss ich noch erklaeren. Angekommen in Dole hat der Regen so richtig losgelegt. Bei meiner Rundfahrt durch die Stadt bin ich zur Basilika Notre Dame gefahren. Frech wie Otto wollte ich bis vors Portal fahren. Der Boden ist dort mit rustikalen Kalksteinfliesen ausgelegt. Im nassem Zustand ist das kein Untergrund fuer Treckingreifen. Aus den Klickpedalen bin ich auch nicht raus gekommen. Das Schlimmste hat der Fahrradhelm verhindert, aber einen Brummschaedel hatte ich noch eine ganze Zeit. Mit „Notre Dame“ stehe ich zur Zeit auf Kriegsfuss. Untergekommen bin ich in Dole in der Jugendherberge – Einzelzimmer fuer 13,20€, kann man nicht meckern.

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8. Tag Mulhouse – Baume les-Dames 125 km – Romantik pur

Ein Tag voller guter Eindruecke. Aufgebrochen bin ich als erster Gast aus einer noch verschlafenen Jugenherberge. Nach kurzem Weg habe ich den Kanal wiedergefunden.

P1020120.JPG Die Sonne, knapp ueber dem Horizont, hat noch mit den Wolken gekaempft, den Kampf hat sie sehr schnell gewonnen. Seit Mittag strahlt sie vom wolkenlosen Firmament. Die Hardcorebiker waren schon unterwegs, spaeter gesellten sich Wanderer, Jogger und Inliner dazu. An beiden Ufern hatten sich die Angler breit gemacht. Enten, der Kormoran und verschiedene Reiher sind bei der morgentlichen Futtersuche. Der Herbst laesst gruessen, die Pappeln werfen ihre Blaetter ab, die Lindenalleen, die zeitweise den Kanal saeumen, faerben ins gelbliche, und mancher Ahorn macht auf Indian Summer. Alles liegt in romantischer sonntaeglicher Morgenruhe. Abseits der Doerfer zieht sich der Kanal dahin, in kurzen Abstaenden heben Schleusen das Niveau um ca. 2,50 m. P1020124.JPG Teilweise zweispurig mit Mittelstreifen geht es in flotter Fahrt auf dem Radweg dahin. Irgendwann, etwa auf der Hoehe Altkirch, habe ich die Wasserscheide ueberschritten und es geht in gleichen Stufen Richtung Rohnetal. Von der Landschaft fasziniert, vom flotten Tempo ueberrascht, habe ich dann doch gemerkt, dass ich den Stichkanal Belfort erwischt habe. Die „Abkuerzung“ macht den Weg nach Spanien um mindestens 10 km laenger. P1020125.JPG

Montbéliard ziert ein imposantes Schloss. Aufgehalten hat es mich nicht. Im naechsten Ort, in Bart, wollte ich nur etwas in der Bar des Hotel du Centre trinken. Eine nette junge Dame habe ich nach einem Internet-PC gefragt. Ich durfte dann am PC des Patrons werkeln. P1020129.JPGDamit habe ich es heute Abend etwas leichter. Der Paton hatte es nicht leicht, die Maedels auf dem Bild sind Serben, der Rest der Gaeste Deutsche – noch drei im Barraum.

Anschliessend habe ich ganz bewusst nicht mehr auf den Tacho geschaut. Bis auf ein paar Ortsdurchfahrten immer auf dem R4 am Kanal entlang. Der vereinigt sich irgendwann mit der Doubs. P1020132.JPGDas Tal der Doubs wird jedoch immer enger und so blieb es nicht aus, dass doch noch ein paar Bergwertungen dazukamen. Der Ortsname „Roche-lès-Clerval“ spricht eigentlich Baende.

In Baume les Dames bin ich bei „Tante Drull“ untergekommen (Karl May-Kenner wissen schon). Ein Gîtes de Frances mit einer Hausdame von Format!

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7. Tag Teningen – Muhlhouse 87 km- Fronkreisch, Fronkreisch

Langsam macht das Pilgern Spass. Bei dem Wetter heute ueberlege ich mir, ob ich nicht gleich bis Gibraltar durchstarte 🙂 ! Nach anfaenglichem Nieselregen habe ich ein Stueck nach dem anderen ausgezogen! Im Muhlhouse bin ich bei Sonnenschein und 20° gut in der Jugendherberge angekommen.

In Freiburg habe ich mit Janina gefruehstueckt. P1020105.JPG Sie hat mich dann in die Stadt begleitet und mir zum Abschied den richtigen Weg aus der Stadt Richtung Frankreich gezeigt. Im Muensterbuero hat man mir den Stempel der Superlative verpasst, der hat ganze vier Stempelplaetze in meinem Pilgerpass verbraucht.P1020117.JPG Gut, dass Herbert mir ein Einlegeblatt kopiert hat.

Der Weg Richtung Neuenburg am Rhein hat in der Karte einen gruenen Streifen. Es begleitet einen die Kulisse des Hochschwarzwaldes und man fragt sich glatt, warum es denn Spanien sein muss. P1020111.JPG Mit Ueberfahren der Bruecke ueber den Rhein habe ich Fronkreisch genommen! Nach wenigen Kilometern erreichte ich den Fahrradweg laengs des Rhein-Rhone-Kanals. Wenn das weiter so gut laeuft, habe ich bestimmt Zeit, Fines Terre am Atlantik zu sehen.P1020113.JPG

In Muhlhouse haben sich 38 Jahre Dienst am Vaterland bezahlt gemacht! Mit minimalen Informationen habe ich die Jugendherberge gefunden. Top Zimmer fuer 8 alleine, sauber und kostenloser Internetzugang. Hier habe ich erst mal mit der Tqstqtur gekùmpft :-). Dqs Pqssaord aollte einfqch nicht1 Morgen werde ich, die Vogesen links umfassend, das fuer Fahrradtouren guenstige Gelaende beiderseits des Kanals nutzend, tief in Fronkreisch einfallen!

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6. Tag Mannheim – Teningen (Fr) 43 km – Schutzengel

P1020091.JPG Der Flammekuchen hat gerufen. Am Morgen bin ich bei Nieselregen in Mannheim gestartet. Den hat aber die Sonne im Laufe des Tages verdrängt und es ist ein angenehm sonniger Tag geworden. Der Rheinradweg lässt keine Wünsche offen, ein vorbildlicher Fernradweg. In Speyer traf ich Herrn Lehman (Vorname leider nicht bekannt), der mein Blog gelesen hat und sich gerne mit mir unterhalten wollte. Ungewollt wurde er mir zur großen Hilfe, in dem er mir das kompetente Fahrradhaus Stiller empfahl. Sicher hat er dabei einen meiner Schutzengel vertreten.P1020098.JPG Eigentlich wollte ich nur die abgefahrenen Bremsbeläge wechseln lassen – Regen und Sandwege sind Gift für die Beläge – dabei hat der Mechaniker festgestellt, dass die Federgabel drohte, sich zu verselbständigen. Herr Lehman hat mich dann mit nach hause genommen und wir haben uns zusammen mit seiner Frau bei heißem Tee und Stullen unterhalten. P1020099.JPG Herr Lehmann hat mir sogar versprochen, sich in der Gegend nach einer passenden Wohnung für uns umzusehen! Ich freue mich auf Nachricht.

Den obligatorischen Stempelhabe ich im Dom-Kiosk erhalten und ich habe es geschafft, das Bild mit der Jakobspilgerfigur zu machen. P1020097.JPG (Kann man ja mal mit dem Foto auf der Seite „Idee“ vergleichen.)

Planmäßig habe ich danach den Zug nach Teningen (bei Emmendingen, bei Freiburg) bestiegen. Hier hatte ich eine interessante Begegnung, ein junger Mann war auf der Heimreise mit einem sichtlich ramponierten Fahrrad und spärlichem Geäck und erzählte, dass er zwei Monate durch Spanien gefahren sei. Seine wichtigste Information: Wenn du durch das Baskenland kommst, mach die spanische Fahne weg, sonst hast du wenig Freunde. Daran werde ich mich sicher halten.

In Teningen genieße ich jetzt die Gastfreundschaft von Silvia und Herbert. P1020103.JPGWas kann man in Baden anderes erwarten? Der angekündigte Flammekuchen und Federweißer, in Baden auch Neuer Wein genannt, haben den Tag perfekt gemacht. Am letzten Tag – zur Uebernachtung – unter Freunden, Bekannten und Verwandten in Deutschland hat Silvia auch ein logistisches Problem für mich gelöst. Die Bekleidung der letzten Tage ist gewaschen und sollte morgen trocken sein – Dank für alles!

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Da isser wieder wech…

Von dev

Gute Fahrt!
Florian

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